Die neue Firmenzentrale von Bauknecht in Stuttgart-Vaihingen kann sich sehen lassen: Ein großzügiges, repräsentatives Foyer, fünf farblich unterschiedlich gestaltete Stockwerke, helle, freundliche Räume, wertiges Inventar quer durch alle Büros und Besprechungsräume. „Der Standortwechsel war insbesondere vor dem Hintergrund der Markenneupositionierung notwendig“, erklärt Eckhard Paegelow, Leiter der Administration bei Bauknecht. „Mit dem neuen Firmensitz stellen sich unser Unternehmen und unsere qualitativ hochwertigen Marken in einem attraktiven und – durch die Nähe zur Messe, zum Flughafen und zur neuen Autobahn – gut erreichbaren Umfeld dar.“
Für die insgesamt rund 300 Mitarbeiter aus Administration, Vertrieb, Marketing, Order-to-Delivery, Personal, Finanzen und dem Kundendienst Deutschland stand im Juni 2006 der Umzug von Schondorf in den neu erworbenen Gebäudekomplex in Stuttgart an. Was letztendlich reibungslos über die Bühne ging, bedurfte im Vorfeld allerdings einer generalstabsmäßigen Planung. Denn zum Einrichtungsplan und zur Umzugsorganisation gehört heute die detaillierte Analyse der Raumraster im neuen Firmengebäude genauso dazu wie die akribische und genau terminierte Logistikplanung. „Ohne die Unterstützung des Büromöbelherstellers WINI hätte das alles sicher nicht so problemlos funktioniert“, bekennt Facility Manager Michael Engelhardt. „Hier haben wir von der jahrelangen Erfahrung des Herstellers profitiert und umfassende Dienstleistungen aus einer Hand erhalten. Für uns war damit vieles einfacher.
“Bereits in der Planungsphase ergaben sich erste Schwierigkeiten: „Die Raumraster im neuen Gebäude waren vorgegeben d. h., die Möblierung musste sich an die zumeist tiefen und schmalen Räume anpassen.“ In Zusammenarbeit mit dem Bürofachhändler BüroGrund aus Fellbach entstand so ein Einrichtungsplan, der räumlich nur wenig Spielraum zuließ, den angefragten Möbelherstellern dafür ein Höchstmaß an Flexibilität abverlangte. Die Nase vorn hatte letztlich der niedersächsische Hersteller WINI Büromöbel. „Neben Qualität, Produkt-Anmutung und Preis hat WINI durch die optimale und schnellste Umsetzung unserer Pläne überzeugt“, so Engelhardt.
Heute sitzen alle Bauknecht-Mitarbeiter in Stuttgart an farblich einheitlich gestalteten WINEA FAME-Schreibtischen – kein Unterschied, ob Callcenter, Team- oder Chef-Arbeitsplatz. „Unsere neue Firmenzentrale präsentiert sich jetzt von Kopf bis Fuß in einer durchgehenden Einrichtungslinie.“ Wo es die Raumgegebenheiten erforderten, lieferte WINI speziell kombinierte Plattenformen für Doppel- oder Teambüros. Dazu löste der Hersteller kurzfristig noch ein weiteres „Bestands“-Problem: Tiefhängende Innenjalousien erschwerten ein fensternahes Aufstellen der Schreibtische und hingen einer optimalen Raumausnutzung praktisch im Wege. Für die betroffenen Büros entwickelte WINI eine spezielle und kostengünstige Container-Schreibtisch-Kombination. Dabei wurden die Container zum einseitigen Schreibtischgestell umfunktioniert und zur Fensterseite hin seitlich neben die Arbeitsplatte montiert. Damit konnte der kostenintensive Austausch der gesamten Innenjalousien vermieden und die Einrichtung nach Plan realisiert werden. Dazu bietet die kundenindividuelle Möblierungslösung jetzt deutlich mehr Beinfreiheit für die Bauknecht-Mitarbeiter sowie eine zusätzliche Ablagefläche für die flache CPU-Einheit.
Zu den raumplanerischen Unwägbarkeiten trat letztlich auch noch ein logistisches Problem, das in der Planungsphase schlichtweg übersehen worden war – von den betreuenden WINI-Mitarbeitern aber schnell erkannt wurde: Das neue Stuttgarter Bauknecht-Gebäude verfügt über keinen Lastenaufzug. Damit wäre das Verbringen der 300 WINI-Aktenschränke in die höher gelegenen Geschosse nur unter erheblichem zeitlichem Mehraufwand möglich gewesen. „Nachdem wir uns von der Anliefersituation ein Bild gemacht hatten, haben wir uns WINI-intern sehr schnell auf den Einsatz eines Außenlifts geeinigt“, erläutert der technische Geschäftsführer von WINI, Dr. Wolfgang Reising. Dank dem Logistik-Support des Büromöbelherstellers konnte der Zeitplan für den Bauknecht-Umzug aber eingehalten werden. Nach der Einrichtung einer ersten Pilotgruppe erfolgte die Einrichtung der übrigen Gebäudeteile innerhalb von nur zwei Wochen.






